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Was tun in Escorca

Das Herz der Tramuntana: das Kloster Lluc, der Torrent de Pareis, Sa Calobra und Cala Tuent.

Escorca ist die höchstgelegene und am dünnsten besiedelte Gemeinde Mallorcas: fast nur Serra de Tramuntana, Steineichenwald, Kalkfels und kurvige Straßen. Ein richtiges Dorf gibt es nicht; das Herz ist das Santuari de Lluc, das Kloster, zu dem die Mallorquiner seit Jahrhunderten pilgern. Jeden Mittag singt dort der Chor der Blauets das Salve, und rundherum findest du kurze Wanderwege, den Jardí Botànic de Lluc und einfache Bergrestaurants. Ganz in der Nähe hat Es Guix einen Naturpool direkt neben dem Restaurant.

Richtung Meer windet sich die Straße nach Sa Calobra in engen Kehren hinunter bis zur Mündung des Torrent de Pareis, einer der meistfotografierten Landschaften der Insel. Wer die Schlucht von oben durchwandert, kommt am Mirador de s'Entreforc vorbei, wo sich die beiden Täler treffen; das ist eine anspruchsvolle Tour, nur bei trockenem Bachbett und am besten mit Guide. Gleich nebenan ist Cala Tuent ruhiger: Kiesel, sehr klares Wasser und das Restaurant Es Vergeret am Hang mit Blick aufs Meer.

Anreise

Mit dem Auto bist du von Palma in knapp einer Stunde in Lluc, über Inca und Caimari. Ohne Auto fährst du mit dem Zug oder einem TIB-Bus nach Inca und steigst dort in den TIB-Bus nach Lluc um (Fahrpläne auf tib.org). Nach Sa Calobra kommst du von April bis September auch mit dem Boot ab Port de Sóller. Zeigen die Schilder, dass der Parkplatz in Sa Calobra voll ist, fahr nicht hinunter: Es gibt keinen Platz fürs Auto.

Beste Reisezeit

Frühling und Herbst sind ideal zum Wandern: mildes Wetter und weniger Verkehr auf der Straße nach Sa Calobra. Im Sommer kommst du am besten früh oder am späten Nachmittag, denn im August sind die Parkplätze in Sa Calobra und Cala Tuent voll. Den Torrent de Pareis lässt du nach Regen und im Winter aus. Lluc lohnt sich das ganze Jahr.

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